Bei aller Digitalisierung des Entwicklungsprozesses freut es uns immer, „Hardware“ in der Hand zu halten. In dieser Woche hat das Fertigungsteam des LZS erfolgreich das letzte Bauteil einer Serie von Strukturkomponenten aus kohlenstofffaserverstärktem Hochleistungs-Thermoplast entformt und an die Endbearbeitung übergeben.

Das gefundene Design nutzt das Potenzial von Kohlenstofffasern als Verstärkungsmaterial. Es können alle Lastanforderungen (im vorliegenden Fall sowohl statische als auch zyklische Lasten) bei minimalem Materialeinsatz und gleichzeitig sehr guten Steifigkeits-Werten erfüllt werden.

Zusätzlich können die Bauteile aufgrund ihrer Matrix PPS sowohl hohen Betriebstemperaturen als auch höchste Anforderungen an den Brandschutz erfüllen.

Sie sind damit prädestiniert, auch bei Strukturkomponenten im Innenraum etwa von Schienenfahrzeugen oder Flugzeugen eingesetzt zu werden. Das weitere Potenzial dieser Werkstoffe liegt im verbesserten Recycling, schnellen Fügeverfahren und kurzen Taktzeiten bei der Verarbeitung.

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