RTM

Der Begriff RTM steht für Resin Transfer Moulding. Dabei handelt es sich um ein Injektionsverfahren, bei dem vorkonfektionierte trockene Faserhalbzeuge unter Druck und Temperatur in einer geschlossenen Form infiltriert und ausgehärtet werden. Das Verfahren bietet beidseitig gute Bauteiloberflächen, höchste mechanische Eigenschaften und Zykluszeiten von wenigen Minuten.

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Unser Leistungsspektrum

  • Bewertung der Eignung des RTM-Prozesses für Ihr Bauteil
  • Entwicklung eines RTM-Prozesses für Ihr Bauteil mit Bewertung der Kosten
  • Konstruktion und Auslegung von Formwerkzeugen
  • Herstellung von Prototypen mit konventionellem RTM-Verfahren oder Hochdruck-RTM-Verfahren

Unsere Ausstattung (In Zusammenarbeit mit dem Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik (ILK) der TU Dresden)

  • Drucktöpfe
  • Niederdruck-Dosiereinheiten für bis zu drei Komponenten
  • 2 Hochdruck-RTM-Anlagen für die Verarbeitung von Epoxy- und PUR-Systemen

Komplexes PKW-Seitenteil mit integrierter B- und C-Säule

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Zur Herstellung des großformatigen InEco-Seitenteils kam ein komplexes RTM-Schieberwerkzeug zum Einsatz. Neben der Realisierung von Hinterschnitten wurden so auch eine lackierfähige Oberfläche und die Integration von Metall-Inserts in einem Schritt erreicht.

Hochtemperatur-Antriebswelle für Rolls-Royce-Triebwerke

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Durch spezielle Harz-Systeme wie z. B. Bismaleimid-Harz können die bekannten Einsatzgebiete von Faserverbundstrukturen erheblich erweitert werden. Für eine Antriebswelle eines Rolls-Royce-Triebwerkes wurde Bismaleimid-Harz im RTM-Verfahren verarbeitet.

Dipl.-Ing. Nico Weckend

Ansprechpartner

Dipl.-Ing. Nico Weckend

+49 351 463 42619
weckend@lzs-dd.de